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Das Pumpenhäuschen
Die Wasserversorgung war in früheren Jahrhunderten in Völlinghausen problematisch, weil die meisten Hausbrunnen in trockenen Sommern nicht genügend, oder gar kein Wasser führten. Auch die Teiche, von denen es früher auf jedem Bauernhof einen gab, hatten in Trockenzeiten nicht genügend Wasser für das Vieh und der Bach führte auch im Sommer kein Wasser. Trink- und Brauchwasser für Mensch und Vieh wurde dann in Fässern und Tonnen aus dem Bach im Manninghof oder im Nachbarort Stirpe geholt, wo der Bach immer Wasser hatte. 1928 entschloss sich die Gemeinde ein tiefes Bohrloch, am alten Soestweg, heute „Im Brok“ zu bohren. Bei 58 m stiess man auf eine ergiebige Wasserader, auf der ein Brunnenhäuschen errichtet wurde. Aber bereits 1935 wurde Völlinghausen an die Lörmeke Wasserversorgung angeschlossen und der Brunnen wieder stillgelegt. Als nach dem Krieg die Bevölkerung durch die Flüchtlinge stark angestiegen war und die Wasserleitung nicht genügend Wasser liefern konnte, wurde der Brunnen an die Lörmeke verpachtet und an das Leitungsnetz angeschlossen. Später vergrösserte das Wasserwerk die Rohrleitungen und seitdem wird der Brunnen nicht mehr gebraucht, aber das Brunnenhäuschen blieb bis heute erhalten.
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Die Hausbrunnen hatten im Dorf einen dreieckigen Aufbau aus Holz, oder gemauert, mit einer Tür an der schrägen Seite, aus der man die Wassereimer herausholte, die mit einer Kurbel hochgezogen wurden. Heute sind viele Brunnen mit einer elektrischen Pumpe versehen und das Wasser wird als Brauchwasser, meistens zur Bewässerung der Gärten, benutzt. 5 Brunnen sind mit einem Kranz aus Anröchter Stein, als Zierbrunnen wieder aufgebaut worden. Einer davon zwischen Kirche und Schule und einer an der Kliever Strasse in der Nähe der Gaststätte Linnemann. |
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